… und heute schon unzählige Posts in meinen ganzen Blogs geschrieben habe, gibt’s auch hier wieder einmal ein Update.
Dass mit dem Abnehmen klappt ja momentan gar nicht so richtig und mein Vorsprung, den ich mir am Anfang herausgearbeitet habe, der schmilzt so langsam aber sicher dahin. Eigentlich recht verwunderlich, denn ich habe ja jetzt einen extra für mich und mein Training abgestimmten Ernährungsplan. Ist quasi, sowas wie bei WeightWatchers, also mit Punktesystem, nur viel komplizierter, denn es gibt insgesamt acht Kategorien in denen ich jeweils unterschiedliche Punktzahlen erreichen muss. Das hat zwar den Vorteil, dass ich mir mein Essen individuell zusammenstellen kann und genau das essen kann, worauf ich auch Lust habe, allerdings muss ich immer schön die ganzen einzelnen Punkte addieren.
Ich denke aber, dass das nur die Anfangszeit so ist, später hinaus, kann man das bestimmt selbst ungefähr abschätzen, wie viel man von was zu sich nehmen muss und darf.
Ein weiterer Punkt, der eigentlich für eine weitere Gewichtsreduktion spricht, sind meine sportlichen Aktivitäten. Hier habe ich ja - wegen meines Ironman-Vorhabens- auch einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Momentan steht darauf, dass ich viele langsame Einheiten machen muss, um meine Grundlagenausdauer zu verbessern bzw. überhaupt erst welche zu bekommen. Der Vorteil dabei - im Bezug auf das Abnehmen - ist, dass ich im niedrigen Pulsbereich laufen muss, wo der Fettverbrennungsanteil optimal ist, also laut Pulsuhr bei ca. 55% liegt. Laufe ich schneller werden zwar bei gleich langen Training mehr Kalorien verbraucht, die kommen aber mehr aus den Kohlehydratspeichern als aus den Fettreserven.
Heute beispielsweise sollte ich zwei schnellere Einheiten á 45 Minuten laufen. Die erste extensiv im Pulsbereich von 130 bis 150, die ich mit einem Durchschnittspuls von 141 sehr gut eingehalten habe. Laut Pulsuhr habe ich dabei 607 Kalorien verbraucht, davon waren 45% aus meinem Fett. Die zweite Trainingseinheit direkt im Anschluss war intensiv, also im Pulsbereich von 150 bis 170. Auch diese habe ich mit 162 gut eingehalten. Hier zeigte mir meine Uhr einen Verbrauch von 755 Kalorien, also mehr als bei der ersten, allerdings nur einen Fettanteil von 30%. Heißt bei der ersten Einheit waren es 273 Kalorien aus meinem Fett, bei der intensiveren Einheit nur 227 Kalorien; macht insgesamt 500 Kalorien, also ca. 71 Gramm Fettgewebe.
Und da ich gerade gefallen an meinen Zahlenspielen gefunden habe, hier noch eines: wenn ich beide Trainingseinheiten von heute zusammen nehme, dann habe ich eine durchschnittliche Kilometerzeit von 6:08min gelaufen (14,77km in 90min), bei einem Durchschnittspuls von 153 Schlägen pro Minute. Ich habe mal bei Jogmap in meinen bisherigen Läufen nachgeschaut. Am 1.Juli bin ich exakt die gleiche Kilometerzeit gelaufen, zwar keine 90min lang, aber immerhin 68min (=11,1km). Damals hatte ich einen Durchschnittspuls von 165. Das bedeutet, dass mein Herz vor zweieinhalb Monaten bei der gleichen Lauf-Geschwindigkeit wie heute (9,8km/h) stolze 12x mehr pro Minute geschlagen hat. Bei 90 Minuten würde das 1.080 Schläge mehr bedeuten; soll heißen: das Training scheint doch was zu bringen.
Und die letzte Zahl des Abends: diese Woche bin ich bisher 33,4km gelaufen und zwei Einheiten kommen noch.
